AWO München-Stadt fordert unter anderem für die Pflege 35 Stunden Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich!

Auf der Kreiskonfernez der Arbeiterwohlfahrt München-Stadt e.V. verabschiedeten die Dellegierten mit voller Zustimmung einen Antrag zum Personal in der Pflege. Der Antrag wurde an die zuständige Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, überbracht.

 

Folgende Forderungen stellen wir:

  • Die Personalausstattung in der Pflege muss so bemessen werden, dass nachhaltig attraktive Arbeitsbedingungen in der Pflege gewährleistet sind, um den drohenden Personalnotstand abzuwenden.
  • Einen Pflegepersonalschlüssel von durchschnittlich 1 zu 2 (derzeit in Bayern 1 zu 2,4).
  • Die vom Gesetzgeber veranlassten aktuellen wissenschaftlichen Berechnungen über eine einheitliche Personalausstattung müssen personelle Verbesserungen bringen.
  • Angesichts der belastenden Arbeitsbedingungen fordern wir eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich!
  • Diese tariflichen Personalkosten müssen bei Entgeltverhandlungen von den Kostenträgern übernommen werden, ebenso muss ein sozialunternehmerischer Wagniszuschlag gewährt werden, wie es der Gesetzgeber vorsieht
  • Das Ministerium für Gesundheit und Pflege soll gemeinsam mit den Pflegeverantwortlichen ein Konzept ausarbeiten, um die prekäre Situation in der Pflege zu verbessern und eine Verschärfung des Personalmangels zu verhindern.

 

 

Unsere Begründung:

Der Mangel an Pflegekräften und insbesondere Pflegefachkräften wird sich laut allen Prognosen in den nächsten Jahren eklatant verschärfen.

Die Umstellung mit dem Pflegeberufegesetz auf die Generalistische Pflegeausbildung ab 2020 bedroht die Existenz der Altenpflegeausbildung: es müssen genügend Pflichtpraktika in den Kliniken auch für Auszubildende der Altenpflegeschulen zur Verfügung stehen und die Spezialisierung auf Altenpflege im letzten Ausbildungsjahr muss gleichwertig zur Krankenpflege geregelt sein.

Gerade in den Ballungsräumen reicht vielfach eine tarifliche Bezahlung nicht aus, um die Lebenshaltungskosten mit hohen Mieten zu bestreiten.

Der Wettbewerb um Pflegefachkräfte ist dramatisch -Träger werben sich untereinander Mitarbeiter*innen ab, unterschiedliches Bezahlungsniveau zwischen Krankenpflege und Altenpflege und schlussendlich die Wettbewerbsverschärfung durch Tarifergänzungen mit Fachkraftzulagen und Funktionszulagen. Der Pflegeberuf ist fachlich immer anspruchsvoller geworden: einerseits durch älteres und kränkeres Klientel, andererseits durch höhere qualitative und bürokratische Anforderungen.Die hohe Belastung in der Altenpflege zeigt sich auch in einem Krankheitsausfall, der zu den höchsten unter allen Berufsbranchen gilt. Politik und Ministerium, müssen jetzt aktiv werden!


Hier das Schreiben an Frau Staatsministerin Huml

gut verdienen - günstig wohnen - gesund bleiben!

Pflegefachkräfte steigen mit nahezu 3000 Euro ein!

"gut verdienen - günstig wohnen - gesund bleiben" - das sind für die Münchner AWO wichtige Grundlagen für einen zufriedenen Arbeitnehmer.

In diesem Sinne hat die Münchner AWO mit der Gewerkschaft verdi erfolgreich verhandelt und für ihre Pflegefachkräfte eine tarifliche Fachkraftzulage vereinbart, damit jede Pflegefachkraft (Berufsanfänger) mit einem Gesamtbruttogehalt von nahezu 3000€ einsteigt. Zusätzlich steigt dieses Gehalt für erfahrene Fachkräfte selbstverständlich mit höheren Dienststufen!

Uns als wertegebundener Verband liegen unsere Mitarbeiter*innen am Herzen, deshalb geben wir unser Bestes, sie in jedem Bereich des Lebens zu unterstützen - finanziell, gesundheitlich, familiär mit Kinderbetreuung und wenn möglich auch mit bezahlbarem Wohnraum.

Gemäß dem Motto „gut verdienen – günstig wohnen - gesund bleiben“ bietet die AWO München-Stadt all ihren Mitarbeiter*innen, neben einem guten Verdienst, viele weitere attraktive Arbeitsbedingungen an. Unter anderem günstige Personalappartements nach Verfügbarkeit und im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements kommen die Mitarbeiter in den Genuss kostenloser Rückenschulung, Zumba- oder Yogakurse.

Alle anderen Informationen zur AWO München-Stadt als Arbeitgeber und interessante Stellen finden Sie in unserem Karrierebereich.

Unsere AWO-Pflegebörse

 

Um Interessenten den Zugang zu unseren Pflegeeinrichtungen, unterstützenden Pflegeangeboten und zu einer umfassenden Beratung  noch leichter zu ermöglichen, haben wir eine AWO-Pflegebörse eingerichtet. Unter www.pflegeplatz-muenchen.de finden Sie einen direkten zusätzlichen Zugang zu unseren Pflegeangeboten.

Einfach und schnell - unsere Belegungsanzeige für freie Plätze im Pflegeheim!

Belegungsanzeige

Auf einem Blick erkennen, ob in meinem Pflegeheim der Wahl ein Platz frei ist ?

Ja, das klappt mit unserer Belegungsanzeige.

Schon bei der Übersicht unserer Einrichtungen kann man auf einem Blick erkennen, ob in der Einrichtung der Wahl auch wirklich ein freier Platz ist.

Jede unserer Einrichtungen aktualisiert die Anzahl der Plätze täglich. Grün bedeutet es ist ein Platz frei und rot signalisiert, dass im Moment keine Aufnahme möglich ist.

Ziel dieses Angebotes ist es, schnelle, umfassende und unbürokratische Hilfe für Pflegeplatzsuchende zu bieten. Denn oft genug geraten Menschen unvermittelt in die Situation, relativ kurzfristig einen Pflegeheimplatz finden zu müssen. Ab sofort kann man mit einem Blick schnell und einfach die Verfügbarkeit  der Pflegeheimplätze sehen und direkt mit den einzelnen Häusern oder mit unserer zentralen Belegung für AWO-Seniorenheime Kontakt aufnehmen.

 

 

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