Beratungsstelle
Unsere Angebote für Seniorinnen und Senioren, Angehörige und Ehrenamtliche

Wir informieren, beraten und geben Entscheidungshilfen

  • bei Fragen zu Planung und Finanzierung der häuslichen und stationären Pflege
     
  • zu Wohn- und Versorgungsformen im Alter
     
  • zur Entlastung von pflegenden Angehörigen
     
  • bei Fragen zu Demenz und anderen Alterserkrankungen
     
  • zu Leistungen der Pflegeversicherung
     
  • zu wirtschaftlichen Hilfen
     
  • zu Behördenangelegenheiten
     
  • zu Schwerbehinderung
     
  • zu Vollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung
     
  • zu ehrenamtlichem Engagement

Wir vermitteln

  • ambulante Hilfen wie Pflege- und Hospizdienste sowie hauswirtschaftliche Dienstleister, Essen auf Rädern oder Betreuungsangebote
     
  • teilstationäre und stationäre Einrichtungen wie z.B. Tagespflege, Senioren- und Pflegeheime sowie ambulante Wohnmöglichkeiten
     
  • ehrenamtliche Besuchs- und Begleitdienste
     
  • Entlastungsangebote für pflegende Angehörige wie z.B. Gesprächskreise, Informations- und Schulungsangebote, Urlaubs- und Kurangebote
     
  • soziale Kontakte im Quartier oder auch stadtweit wie z.B. Alten- und Service-Zentren und Seniorentreffs
     

 


Weitere Angebote

Der Einsatz unserer ehrenamtlichen Helfer*innen soll soziale Kontakte fördern bzw. aufrechterhalten und die geistige und physische Mobilität der Hilfebedürftigen bewahren. Die Lebenssituation älterer Menschen wird durch den Einsatz von freiwilligen Helfern*innen verbessert und Angehörige bei der Betreuung entlastet. Unsere Helfereinsätze umfassen alle Lebensbereiche und erleichtern das Wohnen Zuhause im Alter und bei Hilfsbedürftigkeit. Dabei sind die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle stets darum bemüht, den für die jeweilige Situation geeigneten Ehrenamtlichen zu finden.

Unsere Helfer*innen werden durch Fachkräfte betreut und begleitet. In regelmäßig stattfindenden Helferkreistreffen haben sie die Möglichkeit, sich auszutauschen und ihr Wissen durch Schulungs- und Fortbildungseinheiten weiterzuentwickeln. Für ihre Einsätze bekommen die Helfer*innen einen Auslagenersatz oder eine  Aufwandsentschädigung.


Es bestehen folgende Einsatzmöglichkeiten

Ehrenamtlich Tätige in Betreuungsangeboten nach § 45a SGB XI

besuchen pflegebedürftige Menschen in ihrer Wohnung. Häufig sind die zu betreuenden Personen an einer Demenz erkrankt. Beispielsweise durch Ansprache, Singen, Gesellschaftsspiele und Malen aktivieren und beschäftigen die Ehrenamtlichen die Pflegebedürftigen, begleiten bei Spaziergängen oder auch zu geselligen Veranstaltungen. Um die besondere Situation der Betroffenen und ihrer Familien besser verstehen zu können ist es erforderlich, im Vorfeld der Einsätze eine spezielle Schulung zu absolvieren.

Seniorenbegleiter*innen

ermöglichen durch ihre Besuche, insbesondere bei alleinstehenden älteren Menschen, Ansprache und soziales Miteinander. Die Begleitung bei Spaziergängen, Arztbesuchen, Behördengängen und auch Ausflüge gehören zum Aufgabengebiet.

3. Postpat*innen

unterstützen ältere Menschen beim Öffnen und Verstehen ihrer Post. Sie beantworten gemeinsam mit der/m Senior*in Briefe und legen die Post in geeigneten Ablagesystemen ab. Sie helfen auch, Unterlagen für behördliche Anträge zusammen zu stellen. Der Besuch eines Einführungskurses für Postpat*innen ist vor Einsatzbeginn erforderlich.

Postangelegenheiten gehen Ihnen leicht von der Hand? Sie strukturieren und ordnen gerne? Dann ist für Sie das Engagement als Postpate genau richtig.

Als Postpate unterstützen Sie ältere Menschen beim Öffnen ihrer Post. Wenn es notwendig ist, lesen Sie die Post vor, erklären und besprechen den eingegangenen Schriftverkehr. Dann beantworten Sie gemeinsam mit dem Senior die Briefe und legen die Post anschließend in einem geeigneten Ablagesystem ab. Ebenso helfen Sie Unterlagen für behördliche Anträge zusammen zu stellen.

Während Ihres Engagements als Postpate stehen Sie in regelmäßigem Austausch mit einer Mitarbeiterin der Beratungsstelle, an die Sie sich jederzeit bei Fragen und Unsicherheiten wenden können.

Als Postpate können Sie sich längerfristig für einen bestimmten Senior engagieren oder sich für punktuelle, zeitlich begrenzte Einsätze entscheiden.

Das Projekt wird vom Münchner Bildungswerk und vom Sozialreferat der Landeshauptstadt München unterstützt. Weitere Informationen finden Sie hier:


Kontakt
Frau Renata Petrauskaite auf.
089 / 666 16 33 -15
renata.petrauskaite@awo-muenchen.de

 

 

 

Pflegen auch Sie einen hilfebedürftigen Menschen? Oder unterstützen Sie Ihre Eltern oder andere Familienmitglieder bei der Pflege?

Die Pflege eines hilfebedürftigen Menschen ist eine Aufgabe, die oftmals viel Geduld und Kraft erfordert. Eigene Bedürfnisse können dabei leicht in den Hintergrund geraten. Neben der Sorge um den hilfebedürftigen Menschen können auch Überforderung und Schuldgefühle im Pflegealltag die Folge sein.

In unseren Gesprächskreisen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich mit Ihrer ganz besonderen Situation auseinanderzusetzen. Im Gespräch und gegenseitigem Austausch kann es gelingen, die eigene Situation auch einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und neue Kraft für den Pflegealltag zu schöpfen. Selbstverständlich erhalten Sie auch hilfreiche Informationen und Tipps für den Pflegealltag.

Ganz herzlich möchten wir Sie zu unseren offenen Gesprächskreisen für Angehörige einladen.


 

Dieses Angebot wird gefördert durch:

Am ersten Donnerstagvormittag im Monat

bieten wir einen Gesprächskreis für Angehörige an, die in der alltäglichen Versorgung 
des Pflegebedürftigen stehen.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an
Frau Melanie Kuwalefsky unter 
Tel.: 089/ 666 16 33 - 11
melanie.kuwalefsky@awo-muenchen.de

In der Regel am letzten Donnerstag im Monat von 19.00 bis 20.30 Uhr

trifft sich unsere Abendgruppe, die sich vor allem an noch berufstätige Pflegepersonen  richtet und an Angehörige, die selber nicht unmittelbar an der Pflege beispielsweise eines Elternteils beteiligt sind.
Ansprechpartnerin ist Frau Maria Faber
Tel.: 089/ 666 16 33 - 10
maria.faber@awo-muenchen.de

Wir freuen uns auf Sie!

Bei Interesse an einem unserer Gesprächskreise bitten wir um vorherige persönliche oder telefonische Kontaktaufnahme.
Gerne können Sie hier den Flyer zu unseren Geprächskreisen herunterladen.
Die Treffen finden in unserer Beratungsstelle in der Gravelottestr. 16 in 
München-Haidhausen
 statt. Sie erreichen uns sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln - vom Ostbahnhof sind es nur wenige Minuten Fußweg. Parkplätze gibt es vor Ort leider selten.

 

 

Einen Tag Kraft tanken und ein wenig Abstand
vom Pflegealltag genießen

Dies ist das Motto unseres ganz speziellen Angebotes für pflegende Angehörige.

Mehrmals im Jahr bietet unsere Beratungsstelle einen Oasentag an. Dabei sind Motto, Form und Veranstaltungsort jeweils verschieden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem Flyer Oasentag.
 

EduKation demenz® ist ein Schulungsprogramm, das speziell für Angehörige von Menschen mit Demenz entwickelt wurde und den Kursteilnehmern hilft, die Situation mit dem erkrankten Angehörigen als weniger belastend zu empfinden und den alltäglichen Konfliktsituationen besser begegnen zu können.

Unser Angehörigenseminar:

vermittelt Wissen über Demenzerkrankungen und deren Auswirkungen auf das Alltagsleben

hilft, ein größeres Verständnis für die Person mit Demenz zu entwickeln und die Beziehung zu ihr zu verbessern

ermöglicht es, gemeinsam mit anderen Angehörigen demenzkranker Menschen Wissen zu erwerben und Erfahrungen auszutauschen

Hier finden Sie unseren Flyer und den nächsten Seminartermine für Angehörige von Menschen mit Demenz, jeweils als PDF zum Download

 

Sie wollen mehr über das Schulungskonzept erfahren? Hier geht es zur offiziellen Website von EduKation demenz®.

Ihre Ansprechpartnerin:
Maria Faber
089 /666 16 33-10
maria.faber@awo-muenchen.de

Werden Sie Demenz Partner!

Menschen mit Demenz brauchen Angehörige, Freunde, Nachbarn und Kollegen, die nicht wegschauen. Sie brauchen Menschen, die ihnen aufmerksam und verständnisvoll begegnen.

Wenn auch Sie dazu beitragen möchten, Menschen mit Demenz in unserer Gesellschaft zu unterstützen, dann besuchen Sie unseren Kompaktkurs. Hier wird Ihnen Wichtiges über das Krankheitsbild vermittelt und viele Fragen geklärt, wie sie als Mitbürger und Mitbürgerin Menschen mit Demenz mit ganz einfachen Dingen im Alltag helfen können.

Aktuelle Termine für unsere Informations- und Schulungsangebote finden Sie hier.

Gerne bieten wir auch in Ihrem beruflichen wie privaten Umfeld entsprechende Kurse an. Ob am Arbeitsplatz, im Sportverein, Kirchengemeinde ...

 

Weitere Informationen zum Projekt "Demenz Partner" , das von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gemeinsam mit den Bundesministern Schwesig und Gröhe initiert wurde, erfahren Sie hier.

Die Initiative Demenz Partner knüpft übrigens an Aktivitäten der weltweiten Aktion "Dementia friends" an, die gestartet wurde, um das Bild und die Wahrnehmung von Menschen mit Demenz gesamtgesellschaftlich zu verändern. Inzwischen ist daraus eine weltweite Bewegung geworden. Seien auch Sie dabei!

Interesse? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf:

Ihre Ansprechpartnerin:
Maria Faber
089 / 666 16 33-10
maria.faber@awo-muenchen.de

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger, Institutionen sowie für Kooperationspartner im Netzwerk bieten wir Informationsveranstaltungen und Vorträge.
Mögliche Themen könnten sein:

  • Ambulante Beratungs- und Versorgungsstrukturen
  • Entlastungsangebote für pflegende Angehörige
  • Leben mit Demenz
  • Altersbilder und Alterserkrankungen
  • Gesundheitsthemen
  • Wohnen im Alter
  • Leistungen der Pflegeversicherung
  • Vorsorgevollmacht, Betreuung und Patientenverfügung

Wir freuen uns, wenn Sie bei Interesse mit uns Konatkt aufnehmen.

Ihre Ansprechpartnerin:
Maria Faber
089 / 666 16 33-10
maria.faber@awo-muenchen.de