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Pressemitteilung
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15.05.2019

Tagestreff der AWO für Wohnungslose, „otto&rosi“, eröffnet in der Rosenheimer Straße in Ramersdorf


Die Arbeiterwohlfahrt München-Stadt wird am Freitag, dem 17.05.2019 ab 13 Uhr (Einladung in der Anlage), offiziell ihr neues Angebot, den Tagestreff „otto&rosi“ für Obdachlose, Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen, eröffnen.

Der Oberbürgermeister Dieter Reiter, die Schirmherrin des Netzwerkes Wohnungslosenhilfe Petra Reiter sowie Vorstand und Geschäftsführung der AWO werden diese neue Einrichtung der Wohnungslosenhilfe gemeinsam vorstellen.

Der neue Treff in der Rosenheimer Straße 128d ersetzt ein vorübergehendes Angebot in Giesing, das seit Januar 2019 in Betrieb war. Seit 1. Mai können Obdach- und Wohnungslose und vom Verlust ihrer Wohnung bedrohte Menschen in den für 80 Personen ausgelegten Räumlichkeiten kochen, duschen, Computer nutzen und bei Bedarf Beratung und Begleitung zu Behördengängen erhalten. Das Angebot hat während der Arbeitswoche von 14 bis 20 Uhr und an den Wochenenden von 12 bis 20 Uhr geöffnet.

Die Einrichtung verfügt über einen gesonderten Schutzraum für Frauen. Die Klientinnen und Klienten haben die Möglichkeit, eine eigene Postadresse einzurichten und so für Behördenpost erreichbar zu sein.

Julia Sterzer, Geschäftsführerin der AWO München: „Mehr als 500 Menschen in München sind obdachlos, mehr als 10.000 leben in der Wohnungslosigkeit. Ich bin sehr froh, dass die Landeshauptstadt München uns die finanziellen Mittel zur Verfügung stellt, damit wir Menschen in prekären Lebenssituationen wirksam helfen können. otto&rosi soll mehr als nur ein Tagestreff sein. Wir haben den Anspruch, Obdach- und Wohnungslose dabei zu unterstützen, wieder mehr Lebensqualität und eine Zukunftsperspektive zu gewinnen.“

Der Einrichtungsleiter Stefan Kühn ergänzt: „Wir wollen unsere Klientinnen und Klienten in einem geschützten, suchtmittelfreien Raum durch professionelle Beratung und umfassende Unterstützung in ihrer schwierigen Lebenslage unterstützen. Wir sind ein Team aus sozialpädagogischen Fachkräften und hoffen, auch Ehrenamtliche für die Arbeit in unserem Treff zu gewinnen. Uns ist bewusst, dass die Stadt München die Problematik der Wohnungslosigkeit nicht über Nacht wird lösen können. Umso wichtiger ist, dass wir dauerhaft und engagiert für die betroffenen Menschen da sind.“