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09.02.2019

Erweiterungsbau fertiggestellt: AWO-Haus für Kinder feierlich eröffnet

Bürgermeisterin Christine Strobl besucht die neuen Räumlichkeiten


Am Freitag, den 08.02.2019, wurde durch die Bürgermeisterin Christine Strobl der Erweiterungsbau für das AWO-Haus für Kinder am Perlacher Forst in der Lincolnstraße 58k feierlich eröffnet. Nachdem ein Teil der Kindergartenkinder im vergangenen Jahr in einem Container betreut wurde, können jetzt alle Kinder in den großzügigen und lichtdurchfluteten Räumen des Neubaus spielen und die Welt erkunden.

Insgesamt bietet das Haus für Kinder, das in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag feiert, 188 Kindern Platz (6 Kindergarten- und 4 Kinderkrippengruppen sowie 5 integrative Plätze für Kinder mit Behinderungen).

Der Erweiterungsbau umfasst auch 30 Personalwohnungen (Ein- und Zweizimmerappartements zwischen 34 und 54 qm). Aufgrund des Fachkräftemangels in München akquiriert die AWO gezielt Personal aus dem Ausland, vor allem aus Portugal, Spanien und Griechenland. Aber auch neu in München lebende Erzieherinnen und Erzieher aus anderen Teilen Deutschlands benötigen schnell eine Wohnung. Die AWO München berücksichtigt dies seit Jahren in ihren Planungen und baut bei Neu- und Umbauten wann immer möglich auch Personalwohnungen.

Die Kosten des Erweiterungsbaus belaufen sich auf insgesamt 7,3 Millionen Euro und werden neben der AWO auch durch die ihr nahestehende gemeinnützige Thomas-Wimmer-Stiftung getragen. 250.000 Euro hat die Münchner Wiesn-Stiftung, die Sozialstiftung der Wiesn-Wirte und Münchner Brauereien, zum Bau gespendet, eine Million Euro Zuschuss die Landeshauptstadt München geleistet.

AWO-Geschäftsführerin Julia Sterzer: „Wir sind sehr froh, dass wir den gelungenen Erweiterungsbau unseres Hauses für Kinder fristgerecht fertigstellen konnten. Besonders wichtig sind mir die neuen Personalwohnungen, denn so können wir unseren Ruf als attraktive Arbeitgeberin weiter verstärken und pädagogischen Fachkräften, die wir fortlaufend suchen, perfekte Startbedingungen in München bieten.“

Der Vorsitzende der AWO München-Stadt, Jürgen Salzhuber, ergänzt: „Die AWO hier in München hat lange vor anderen Firmen erkannt, dass eine bezahlbare Wohnung für viele Fachkräfte die Grundvoraussetzung ist, um überhaupt hierher ziehen zu können. Wir haben inzwischen über 300 Wohnungen für unsere Beschäftigten in unserem Wohnungsbestand und sind bereit, künftig noch mehr zu bauen.“

Bürgermeisterin Strobl bedankte sich bei den Verantwortlichen der AWO ganz ausdrücklich. Mit über 60 Kinderbetreuungseinrichtungen sei sie einer der wichtigsten Träger. Besonders gut gefielen Strobl die hellen und großzügigen Räume und der weitläufige Außenbereich, den es in dieser Größe und Attraktivität in kaum einer anderen Münchner Kindertageseinrichtung gäbe.

 

Bilder:

Bürgermeisterin Christine Strobl

v.l.n.r.: AWO-Vorsitzender Jürgen Salzhuber, Geschäftsführerin Julia Sterzer, Christine Strobl, die Einrichtungsleiterin Veronika Thanner-Matt, Stadträtin Verena Dietl, Geschäftsführer Hans Kopp