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Pressemitteilung
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26.10.2018

40 Jahre Jugendgerichtshilfe


v.l. Frank Holzkämper ( AWO Referatsleitung), Christine Strobl (3. Bürgermeisterin), Julia Sterzer (Geschäftsführerin AWO München-Stadt), Mira Sprenger (Leitung AWO Jugendhilfe im Strafverfahren) und Hans Kopp (Geschäftsführer AWO München-Stadt)

Vor drei Jahren hat sich die Bezeichnung geändert, seit 2015 heißt es jetzt AWO Jugendhilfe im Strafverfahren, aber die Aufgaben haben sich grundlegend nicht geändert. Die neun Mitarbeiter*innen betreuen Straffällige im Alter zwischen 14-20 Jahren. Wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist die Gewährleistung einer durchgehenden Betreuung bei straffällig gewordenen Jugendlichen und Heranwachsenden, d.h. Beratung und konkrete Hilfen bereits im Vorverfahren, ggf. Betreuung in der Untersuchungshaft, Mitwirkung im Verfahren nach dem JGG bis hin zu weiterführenden Maßnahmen nach dem SGB VIII. 2017 waren es 588 Verfahren die die Spezialist*innen, in Zusammenarbeit mit dem Jugendgericht und dem Jugendamt, betreut haben.
Christine Strobl, die dritte Bürgermeisterin der LH München, weist in ihrem Grußwort darauf hin, dass sich in den letzten Jahren die Wahrnehmung der Gesellschaft auf Straffällige verschärft hat, vor allem in den Medien, deshalb ist es umso wichtiger die jungen Menschen zu beraten und begleiten. Diese Wichtigkeit hat die Stadt auch erkannt und vor zwei Jahren die Zuschüsse für eine personelle Aufstockung der Einrichtung erhöht.
Judith Krauß, Sachgebietsleitung im Stadtjugendamt und Ludwig Kretschmar, Abteilungsleiter des Jugendgerichtes, sind sich einig: das Besondere an der AWO Jugendhilfe im Strafverfahren ist die sprachliche und interkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden. Sie beraten in 18 verschiedenen Sprachen und die jahrzehntelange Tätigkeit der AWO im interkulturellen Bereich hat ein enormes Wissen im Umgang mit verschiedenen Kulturen erzeugt.

Mira Sprenger und ihre Kolleg*innen engagieren sich mit viel Wissen und Herzblut für die jungen Menschen.