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08.10.2018

Eröffnung Jugendwohnen Herterichstraße

AWO schafft dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum


Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde die neue Einrichtung der AWO München-Stadt in der Herterichstraße 156 in Forstenried Ende September 2018 offiziell eröffnet. Die Einrichtung bietet bis zu 42, von Wohnungslosigkeit bedrohten, jungen Menschen mit Migrationshintergrund und Bedarf an sozialpädagogischer Begleitung bezahlbaren Wohnraum. Die Unterbringung erfolgt im Rahmen der Jugendhilfe, die jungen Menschen beteiligen sich einkommensabhängig an den Kosten für die Unterkunft.

Frank Holzkämper, Leiter des Referats für Jugendhilfe und Flüchtlingsbetreuung, sowie Niko Kaesler, Leiter der Einrichtung, führten die Gäste durch die Einrichtung und beantworteten die Fragen der Anwesenden. Die Bewohner im Alter von 18 bis 25 Jahren befinden sich in unterschiedlichsten Ausbildungsberufen. Neben den Einzelappartements, die mit eigenen Küchenzeilen und Nasszellen ausgerüstet sind, besteht die Einrichtung auch aus mehreren Gemeinschaftsräumen und Büroräumen für Betreuer*innen der Einrichtung.

Verena Dietl, Stadträtin und stellvertretende Vorsitzende der Münchner AWO, dankte der Stiftungsverwaltung und der AWO München-Stadt für die Umsetzung des Projektes. Sie betonte dabei die Bedeutung alternativer Wohnmöglichkeiten für junge Menschen und bedankte sich bei den Nachbarn für die Zusammenarbeit. Für die Zukunft hofft Sie auf ein gutes Miteinander und Zusammenleben.

Der Bau stellte eine Herausforderung für die Architekten dar. Die bestehenden Grünanlagen und die Befristung der Nutzung auf 30 Jahre erforderten einen leichten Holzbau. Der zuständige Architekt von M13-Architekten, Florian Uhl, ist sehr zufrieden mit dem Endergebnis. Trotz der einfachen Bauweise erfüllt das Gebäude höchste energetische Anforderungen. Die Architektur unterstreicht das Ziel der Anpassung der Einrichtung in ihre Umgebung: Der Aufbau orientiert sich an den alten Bauernhöfen der Umgebung und bietet eine Vielzahl von Treffpunkten für ein Miteinander der Bewohner*innen.