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03.12.2019

Erinnerung an den Widerstand der AWO gegen die Nazis als Mahnung für heute


„Es gilt unser Versprechen, dass wir uns stets für Demokratie, Freiheit und Völkerverständigung einsetzen.“ Am 29.11. wurde im Konzentrationslager Dachau eine Erinnerungstafel angebracht, um derer zu gedenken, die als AWO-Mitarbeiter, unter Ihnen Johanna Kirchner und Clemens Högg, von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Bei dem Festakt, der vom AWO Bildungswerk Oberbayern organisiert wurde, waren zugegen Wilhelm Schmidt, AWO-Bundesvorsitzender, und Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, neben einer Vielzahl an AWO-Vertretern und Kommunalpolitikern. Wilhelm Schmidt, der am nachfolgenden Tag, bei einer Kundgebung gegen die AfD sprach, hob hervor, wie wichtig es sei, dass wir heutzutage die Gegner der Demokratie in Schranken weisen. Charlotte Knobloch hätte es nicht für möglich gehalten, dass sich rechtsextreme und judenfeindliche Positionen wieder in Deutschland derart stark verbreiten und dankte der AWO für ihre Solidarität mit den jüdischen Gemeinden, sowie für die langjährige erfolgreiche Partnerschaft mit der AWO München-Stadt beim Betrieb von Kinderkrippe und Seniorenheim.