von drinnen nach draußen
der virtuelle Besuch für unsere Schwächsten

eine Sozialkampagne und ein Spendenaufruf der Thomas-Wimmer-Stiftung mit der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband München-Stadt e.V.:

Evangelische Bank eG
IBAN DE71 5206 0410 0005 3433 30
Kennwort: Von drinnen nach draußen

 

Was ist es für eine Aktion?

Unsere Heimbewohner sind von Besuchsverbot und Kontaktsperre mit ihren Angehörigen persönlich schmerzlichst betroffen. Das Pflege- und Betreuungspersonal ist hier mit allen Kräften gefordert, sie zu trösten und zu beruhigen. Mit dieser Aktion werden Gespräche über virtuelle soziale Medien im Bewohnerzimmer ermöglicht.

Warum diese Aktion?

 

 

"Für uns alle, ist es im Moment eine schwierige Zeit. Die eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten und die Besuchssperre in den stationären Einrichtungen wirken sich gerade auf unsere Bewohnerinnen und Bewohner stark auf die psychische Verfassung aus. Jetzt stehen auch noch die Osterfeiertage vor der Türe, die diese Situation noch mal erschweren. Deshalb möchten wir, die Thomas-Wimmer-Stiftung, gemäß unserem Auftrag Münchner Bürgerinnen und Bürger in schwierigen sozialen Lagen zu unterstützen, unterstützend eingreifen und mit diesem Spendenaufruf Angehörigen und Betroffenen die Situation so erträglich wie möglich zu machen, indem wir virtuelle Räume schaffen als Kontaktmöglichkeit."

Wie funktioniert die Aktion in den Einrichtungen?

Die Betreuungsassistenten in den Einrichtungen ermöglichen in den Bewohnerzimmern, mit teilweise gespendeten und von der AWO München-Stadt IT zur Verfügung gestellten, Equipment eine virtuelle Unterhaltung.

Um auch bettlägrige Bewohner mit einzubeziehen, wird ein größerer Monitor auf einem mobilen Tisch mit Kamera und Internetzugang bereitgestellt.

Die Angehörigen stimmen Termine an denen Sie mit Ihren Liebsten skypen - ein Gespräch via Computer mit Bild und Ton in Echtzeit - mit dem Heim ab. Hierfür benennt das Heim Ansprechpartner mit telefonischer oder e-mail Erreichbarkeit. Sebstverständlich ist auch eine Vertretung geregelt.

Wie funktioniert die Aktion für die Angehörigen?

Angehörige die eigenes Equipment haben - also einen Computer oder ein Telefon mit dem Sie skypen können - setzen sich für die Terminabsprache mit der Einrichtung in Verbindung. Eine Betreuung vor Ort ist geregelt.

Alle Einrichtungen versenden in den nächsten Tagen an alle Angehörigen ein Schreiben, indem sie die genau erklären wie der Skypekontakt ablaufen kann.

 

Angehörige die eigenes Equipment haben - also einen Computer oder ein Telefon mit dem Sie skypen können - setzen sich für die Terminabsprache mit der Einrichtung in Verbindung.

Für Angehörige, die selbst keinen Internetzugang zuhause haben, wurde von Seiten der AWO München-Stadt ein Besucherraum eingerichtet, von dem aus die digitale Unterhaltung geführt werden kann:

  • im Südosten Münchens (Giesing) im Sozialzentrum Giesing, Schwanseestr. 18, Haus A EG 

Die telefonische Koordinierung der Termine erfolgt über die Koordinierungsstelle für soziale Teilhabe Tel. 089 /6245-130.

Eine Betreuung vor Ort ist geregelt.

Eindrücke aus den Einrichtungen

Was ist noch wichtig zu wissen?

Der digitale Besuch ist während der Kernarbeitszeit von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr möglich.

Grundsätzlich richtet sich die Verfügbarkeit auch nach den personellen Kapazitäten der Einrichtung.

Was ist uns wichtig?

Herzlich "Danke schön" zu sagen an alle, die uns unterstützt haben!

Unsere Unterstützer (u.a.):

Privatpersonen  mit zahlreichen tablets, smartphones;  Amazon  mit 100 tablets; Koch-Ebersberger-Stiftung mit 10 tablets; O2, telekom mit Sim-Karten, Verträgen, W-Lan-Equipment;
Bay. Versicherungskammer und  ev. Bank  mit Geld; Paulaner mit Freigetränke für das Pflegepersonal; Fujitsu und Canon  mit Bildschirmen und Druckerpapier;