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Projekt Integration macht Schule im Quartier

Elternarbeit in Kita und Schule

"Integration macht Schule im Quartier" (ImSQ) ist ein interkulturell- und stadtteilorientiertes Projekt, das seit dem Jahr 2000 präventive Eltern- und Familienarbeit an Schulen leistet. Um die Eltern möglichst früh in den Bildungsprozess ihrer Kinder einzubeziehen, wurde der Projektansatz im Jahr 2013 auf den Übergang Kindergarten-Grundschule erweitert.

Mit niederschwelligen Maßnahmen aktiviert ImSQ die Eltern, die Anforderungen und Angebote der Bildungslandschaft wahrzunehmen.

Ein wichtiges Anliegen ist der Abbau von Hemmschwellen der Eltern gegenüber der Institution "Schule". Je positiver Eltern Schule erleben, desto aktiver nehmen sie an schulischen Aktivitäten teil. Kindertagestätten und Schulen werden für das soziale Umfeld der Familien sensibilisiert und dabei unterstützt, die interkulturelle Arbeit umzusetzen.

Dabei bilden die Elterncafés, die in den Räumlichkeiten der Schulen bzw. Kitas stattfinden, einen zentralen Schwerpunkt als Begegnungs- und Austauschort. Die inhaltliche Gestaltung orientiert sich hierbei am Bedarf und Interesse der Teilnehmenden.

Um den Zugang zu den Eltern mit Migrationshintergrund zu erleichtern, werden neben pädagogischen Fachkräften auch Elternlotsinnen auf Minijob-Basis eingesetzt.

Durch seinen quartiersbezogenen Ansatz hat ImSQ eine "Brückenfunktion" über Kita und Schule hinaus und erleichtert den Zugang  der Elternschaft zu ihrem Stadtteil. Gemeinsame Besuche zu den (Bildungs-)Einrichtungen bringen den Eltern nachbarschaftliche Angebote näher.

Derzeit besteht das Projekt an 23 Schulen und Kitas in den Stadtteilen Ramersdorf/Berg am Laim, Hasenbergl und Neuperlach. Ab 2018 wird das ImSQ auch künftig in den Stadtteilen Riem, Neuaubing/Westkreuz und Freimann angeboten.