AWO-Kindergarten Thomas-Dehler-Straße

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, ein Konzept zu entwickeln, um allen Kindern mit Erst- und Zweitsprache Deutsch eine ganzheitliche und individuelle Unterstützung zukommen zu lassen. Damit wollen wir Ihnen einen leichteren Übergang in die Schule verschaffen.

Ziel ist auch, den Eltern mit Migrationshintergrund die Integration zu erleichtern. Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für den späteren Schulerfolg. Sie bildet die Grundlage für die aktive Teilnahme am sozialen Leben. Sprachförderung ist eine Aufgabe, die alle Bildungsbereiche durchzieht. Sie ist um so effektiver, je früher mit ihr begonnen wird und deshalb ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Im täglichen Ablauf ist der richtige Gebrauch der deutschen Sprache fest verankert und wird den Kindern täglich in verschiedenen Aktivitäten, wie z.B. unserem Morgenkreis, bei Bilderbuchbetrachtungen und im Rollen- oder im Freispiel vermittelt. Umgesetzt und ergänzt wird die Sprachförderung durch folgende Schwerpunkte:

  • Münchner Förderformel - Einzel- und Kleingruppen Unterstützung der 3-4-Jährigen. 
  • KIKUS - spezielle Sprachkurse für 4-Jährige
  • Vorkurs Deutsch - für Kinder mit Migrationshintergrund (5-6 Jahre).
  • Mobile Sonderpädagogische Hilfen -externe Fachkräfte kommen in unsere Einrichtung, um die Kinder mit speziellem Förderbedarf individuell zu unterstützen

Auf eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit den Eltern legen wir großen Wert. Für eine pädagogisch sinnvolle Arbeit ist die Elternmitarbeit unumgänglich.

Um immer wieder auf aktuelle Situationen eingehen zu können, ist es sehr wichtig, dass zwischen dem Personal und den Eltern ein lebendiger Austausch stattfindet. Nur so können wir lernen, die Kinder zu verstehen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Wir möchten den Eltern die Möglichkeit geben, unsere Arbeit kennen zu lernen und ein Stück weit aktiv daran teil zu haben. Informationen der Eltern werden aufgenommen und ihre Ängste und Sorgen ernst genommen. Mit allen persönlichen Informationen gehen wir verantwortungsbewusst und vertraulich um (Schweigepflicht).

  • Anmeldegespräch: Hier entsteht der erste Kontakt zwischen Eltern und Kindergarten. Die Eltern erhalten einen Antrag zur Aufnahme des Kindes sowie einen Termin für eine umfassende Informationsveranstaltung. Die im Antrag gemachten Angaben zur Familie unterliegen dem Datenschutz. Sämtliche Mitarbeiter*innen halten sich an die Schweigepflicht.
  • Hospitation: Die Eltern können ihr Kind in der Gruppe und die Erzieher*innen bei der pädagogischen Arbeit beobachten. Bei Interesse wird ein Termin vereinbart.
  • Elterngespräch: Mindestens einmal jährlich erhalten alle Eltern die Einladung zu einem Elternsprechtag. Am vereinbarten Termin können sich Kindergartenteam und Eltern über den Entwicklungsstand des Kindes austauschen.
  • Infowände (pädagogische Arbeit): Wochenpläne und Infos zu den Gruppenaktivitäten sind im Eingangsbereich zwischen der Sternengruppe und der Sonnengruppe zu finden.
  • Tür- und Angelgespräch: In der Bring- und Abholzeit können Eltern bei Bedarf kurze Informationen mit den Erzieher*innen austauschen.
  • Elternabend: Informationselternabende finden zwei mal jährlich statt. Elternabende zu unterschiedlichen Themen werden vom Elternbeirat oder dem Team organisiert. Hierzu können auch Referenten eingeladen werden.
  • Aktivitäten mit den Eltern: Feste: Herbst- oder Lichterfest, Sommerfest
  • Basteln: Einmal im Jahr mit den Müttern und einmal im Jahr mit den Vätern. Elternumfrage: Zur Qualitätssicherung unseres Hauses findet einmal jährlich eine schriftliche Elternbefragung statt.