AWO-Haus für Kinder Möhlstraße

Wir holen jedes Kind dort ab, wo es in seiner Entwicklung und konkreten Lebenssituation steht

Im Mittelpunkt unse­rer pädagogischen Vorgehensweise steht das Kind mit sei­nen individuellen Spiel- und Lernbedürfnissen, seinen persönlichen Interessen, seinem aktuellen Entwicklungs­stand, seiner Alltagserfahrung, seiner sozialen Einbindung in die Gruppe und seinen Erfahrungen, die es in der fami­liären und gesellschaftlichen Umgebung macht. Wir beglei­ten die Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung, ihren Interessen und Kompetenzen mit dem Ziel, dass die Kinder sich zu selbstbestimmenden, kompetenten und verantwor­tungsvollen Persönlichkeiten entwickeln.

Die Kinder sind in feste, altersgemischten Gruppen eingeteilt. Gleichzeitig haben die Kinder die Möglichkeit sich gegensei­tig zu besuchen und an gruppenübergreifenden Angeboten teilzunehmen. Mit diesem teiloffenen Konzept können Kinder in einem sicheren Rahmen selbstbestimmend und selbständig lernen, sich Spielpartner, Angebote und Räume aussuchen. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Lern- und Er­fahrungsspektrum über die Familie hinaus zu erweitern, und bieten ihnen eine anregungsreiche Umgebung, vielfältige Kontakte sowie differenzierte Spiel- und Lernangebote. So wollen wir die Neugier der Kinder wecken und mit ihnen die Welt erkunden. Musik, kreatives Gestalten, Sprachspiele, Erzählen, Turnen, Bewegungsspiele und vieles mehr stehen im Mittelpunkt unseres Alltags im Haus für Kinder.

Unsere Einrichtung wird nach den jüdisch-konfessionellen Richtlinien geführt. Die Kinder werden altersgerecht mit der jüdischen Religion und Tradition durch eine von der Israeli­tischen Kultusgemeinde beauftragten Religionspädagogin vertraut gemacht. Im Haus für Kinder erhalten die Kinder koscheres Essen, das ein Koch frisch und gemäß den Vorgaben der Kaschrut, des jüdi­schen Speisegesetzes, zubereitet.

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

In Zusammenarbeit mit den Eltern führen wir jedes neue Kind individuell, langsam und einfühlsam an den Alltag un­serer Einrichtung heran. Dabei orientieren wir uns am Münchner Eingewöhnungsmodell. Um Ihr Kind kennenzu­lernen, ihm Sicherheit zu vermitteln und Vertrauen aufzubauen sowie einen erfolgreichen Abschluss der Eingewöhnung zu erzielen, nehmen wir uns Zeit.

Tür- und Angelgespräche im Rahmen der Bring- und Ab­holzeiten, Elternabende und Entwicklungsgespräche ermög­lichen einen regelmäßigen Austausch über die Belange der Kinder, der Eltern und des pädagogischen Personals. Die enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Mit­arbeiter*innen des Hauses für Kinder ermöglichen darüber hinaus eine individuelle und ganzheitliche Entwicklung der Kinder. Von der Erzie­hungspartnerschaft profitieren alle. Die Eltern erhalten Ein­blicke in die Erlebnis- und Erfahrungswelt ihrer Kinder und das pädagogische Personal kann die Kinder besser verste­hen, unterstützen und im Alltag begleiten.