Die Münchner Förderformel

Ab September 2013 nehmen 7 Einrichtungen der AWO München Mittel aus der sogenannten „Münchner Förderformel“ in Anspruch.

Die Münchner Förderformel stellt ein zusätzliches kommunales Finanzierungs- und Förderungskonzept für Kindertageseinrichtungen in München dar. Die Teilnahme ist freiwillig und an Erfüllungverschiedener Voraussetzungen gebunden. Diese sind zum Beispiel die Einhaltung einer Obergrenze für Elterngebühren oder die Orientierung an der Bezahlung der MitarbeiterInnen analog zum Tarif des Öffentlichen Dienstes.

Ziel der Münchner Förderformel ist, zusammen mit der gesetzlichen Förderung nach BayKiBiG einen Finanzierungsrahmen zu schaffen, um Chancengleichheit, Fördergerechtigkeit und Bildungsgerechtigkeit für alle Münchner Kinder zu ermöglichen.
Unabhängig von der Herkunft sollen alle Kinder gleiche Chancen haben. Damit setzt München transferfähige Akzente, die sich ebenso im Leitbild der Arbeiterwohlfaht wiederfinden.
Seit  Einführung der Münchner Förderformel besteht erstmals die Möglichkeit, alle Kinder in Münchner Kindertageseinrichtungen nach gleichen Grundsätzen, aber individuell nach den im Stadtrat festgelegten Kriterien und Schwerpunkten, zu fördern. Durch die Einbeziehung von sowohl kindsbezogenen als auch einrichtungsbezogenen Faktoren bei der Berechnung der Zuschusshöhe ist eine zielgerichtetere Förderung möglich.
Die AWO München war, ebenso wie die anderen Wohlfahrtsverbände, an der Erarbeitung der Münchner Förderformel beteiligt.

Bis 2016 werden auch die 21 Kindertageseinrichtungen, die sich derzeit in Betriebsträgerschaft mit der Landeshauptstadt München befinden in die Münchnerförderformel übergeleitet werden.