...berät und begleitet Einrichtungen auf ihrem rassismuskritischen und interkulturellen  Öffnungsprozess.

Wir bieten


Liebe IQE-Interessierte,

das Projekt „Interkulturelle Qualitätsentwicklung“ (IQE) wurde bisher unter der Doppelträgerschaft der Beratungsdienste der AWO gem. GmbH München und der IG-InitiativGruppe e.V. geführt. Strukturelle Problemlagen durch diese Führung im Trägerverbund haben uns nach reiflichen Überlegungen zu einer einvernehmlichen Auflösung des Verbundes bewogen. Im Rahmen eines Trägerschaftsauswahlverfahrens soll die langjährige qualitativ hochwertige Arbeit des IQE-Projektes mit einem Träger gesichert werden. 

Daher können neue Einrichtungen bzw. die Einrichtungen, die im Herbst 2021 starten sollten, aktuell nicht aufgenommen werden und müssen auf einen Neubeginn frühestens im Herbst 2022 warten. Wir bedauern diese Unannehmlichkeiten.

Gleichzeitig möchten wir uns bei all denen bedanken, die durch ihr Vertrauen und ihr Engagement im IQE-Projekt über Jahre hinweg mitgearbeitet haben und damit auch einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Öffnung in ihrer Einrichtung, in der sozialen Landschaft und nicht zuletzt in der gesamten Münchner Stadtgesellschaft geleistet haben.

     

IQE setzt einen Beratungsansatz aus Prozess-und Fachberatung um. Die zentralen Pfeiler sind die IQE-Workshops und der Arbeitskreis IQE. Jede Einrichtung bildet eine sogenannte Steuerungsgruppe. Das ist die Gruppe in der Einrichtung, die den Interkulturellen Öffnungsprozess steuert und umsetzt. Zu Beginn nehmen die Mitglieder der Steuerungsgruppen an einer Basisfortbildung teil mit den Schwerpunkten Migrationsgesellschaft, rassistische Diskriminierung und diskriminierungskritische Organisationsentwicklung.

IQE-Workshops
In regelmäßigen Inhouse-Workshops begleiten und unterstützen die IQE-Berater*innen die Steuerungsgruppen der Einrichtungen. Durch fachliche Anregungen, Impulse und mit vielfältigen Methoden unterstützt die Berater*in die Einrichtung darin, eine kritische Bestandsaufnahme durchzuführen und die eigenen Schwerpunkte für den IQE-Prozess festzulegen. Daran schließt die Umsetzungsphase mit Prozessworkshops an.

Arbeitskreis IQE
In einem trägerübergreifenden Arbeitskreis treffen sich Vertreter*innen aus den Steuerungsgruppen in den verschiedenen teilnehmenden Einrichtungen und beraten sich gegenseitig. Dieser kollegiale Austausch wird von einer IQE-Beraterin moderiert.

Zeitrahmen
Die Teilnahmedauer an IQE beträgt 2 bis maximal 2,5 Jahre. Die erfolgreiche Teilnahme wird durch die Landeshauptstadt München am Prozessende bescheinigt.

     

IQE ist ein kostenloses Regelangebot der Stadt München. Ein jährlicher Einstieg ist möglich.
Teilnahmevoraussetzungen sind:

  • die Einrichtung ist eine soziale, bildungs- oder gesundheitsbezogene Organisation im Münchner Stadtgebiet
  • die Leitung unterstützt das Projekt
  • Bereitschaft sich mit rassistischer Diskriminierung auseinanderzusetzen und sich selbst zu reflektieren
  • zeitliche Ressourcen werden zur Verfügung gestellt
  • Kontinuität und Verbindlichkeit werden gewährleistet
  • Förderung bzw. Zuschuss durch die Landeshauptstadt München (LHM)

 

Am Ende des Prozesses verfasst jede Einrichtung einen Abschlussbericht.

Hier geht es zu den IQE-Abschlussberichten ausgewählter Einrichtungen!

IQE wird in Kooperation mit der Stelle für Interkulturelle Arbeit des Sozialreferates der Landeshauptstadt München von den Beratungsdiensten der Arbeiterwohlfahrt München gemeinnützige GmbH und der InitiativGruppe - Interkulturelle Bildung und Begegnung e.V. durchgeführt.

Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten


Kontakt

Bei Interesse an dem Angebot von IQE wenden Sie sich bitte an die LH München, Stelle für interkulturelle Arbeit, Frau Effenberg: sabine.effenberg@muenchen.de